Der Chat — der eine Bildschirm
Die App hat einen Bildschirm: den Chat. Unten die Eingabezeile — tippen oder das Mikrofon halten, mit »+« ein Foto oder eine Datei hereinholen. Darüber der Verlauf: was gesagt wurde, was die App geantwortet hat, welche Dokumente entstanden sind. Mehr Bedienelemente gibt es nicht. Was mit einem Text geschehen soll, sagt die Fachperson in eigenen Worten — was man sagen kann, steht auf einem eigenen Blatt.
Der Zusammenhang
Oben steht, worum es gerade geht — zum Beispiel »Frau Berger — Reha«. Eine zugeklappte Zeile »Dazu weiß ich gerade« nennt auf Tipp die Unterlagen, die im Augenblick zählen. Die App hält den Zusammenhang selbst: holt Unterlagen dazu und legt sie wieder beiseite, sagt das in einem Satz und fragt nur nach, wenn es um eine andere Person geht. Die Fachperson ordnet nichts von Hand und richtet nichts ein.
Wie der Chat sich verhält
- Er antwortet immerLiegen passende Unterlagen vor, stützt er sich auf deren Inhalt und nennt die Stelle wörtlich. Ohne passende Unterlage antwortet er aus allgemeinem Wissen — und sagt das.
- Er erzeugt nie ungefragt ein DokumentLegt eine Frage einen Brief oder Vermerk nahe, bietet er ihn an. Was entsteht, erscheint als Zeile im Chat und liegt im Tresor unter »Erstellte Dokumente«.
- Er darf zurückfragenFehlt ihm etwas, fragt er. Die Rückfrage kann warten; sie blockiert nichts.
- Er nimmt zurück»Mach das rückgängig« — im Chat, kein Knopf.
Der zweite Reiter: Dateien
Der Tresor als Baum — Diktate, Fotos, Importe, Erstelltes — mit einem Suchfeld je Ebene. Zum Nachsehen und Öffnen; »Im Chat erwähnen« holt eine Datei ins Gespräch. Jedes Dokument hat eine Textfassung, die der Chat liest; Original und Textfassung gehören zusammen.
Antworten bauen sich in Lesegeschwindigkeit auf; eine Aufnahme zeigt Dauer und Pegel; Datum und Uhrzeit kennt der Chat. Manche Schritte brauchen einen Moment Rechenzeit — die App zeigt das an, und der Vorgang geht nicht verloren, wenn die App zwischendurch geschlossen wird.